vermehrung
die vermehrung von sansevierien kann durch samen, blattstecklinge oder teilung (das abnehmen von tochterrosetten) erfolgen. wobei die letztgenannte variante die schnellste und einfachste ist.
die vermehrung durch blattstecklinge
möchte man möglichst viele neue sansevierien erhalten, dann eignet sich die vermehrung durch blattstecklinge. hierbei verlieren jedoch die gelb gezeichneten kulturformen ihre farbe.

im ersten schritt wird das blatt einer sansevieria so geteilt, dass mehrere, mindestens zehn zentimeter lange blattstecklinge entstehen. damit die schnittstellen trocknen, lässt man diese für ca. zwei bis drei tage an einem vor der direkten sonne geschützten plätzchen ruhen.

ist die schnittstelle des blattstecklings trocken, dann wandert er zwei bis drei zentimeter tief in die erde. es wird mit der seite gepflanzt, die zuvor am blatt nach unten zeigte. ob es auch andersherum funktioniert, habe ich noch nicht getestet. die erde sollte gut wasserdurchlässig sein, es eignet sich handelsübliche kakteenerde.
platziert wird der sansevieria-nachwuchs hell, aber ohne direkte sonne. etwas bodenwärme ist ideal, es funktioniert jedoch auch bei zimmertemperatur, dauert dann halt entsprechend länger.
die erde wird leicht feucht, aber nicht nass gehalten und soll zwischen den jeweiligen giessvorgängen oberflächlich antrocknen. ist das substrat zu feucht, kann dies zum faulen der sansevieria-blattstecklinge führen. gedüngt wird nicht.

bei temperaturen so um die 20 grad zeigten sich hier nach drei monaten die ersten triebe.



hat der sansevieria-nachwuchs eine entsprechende grösse erreicht, dann kann der rest des blattes vorsichtig entfernt werden.
vermehrung durch teilung
bei der vermehrung durch teilung werden tochterrosetten (“ausläufer”) von der mutterpflanze getrennt. dies kann z. b. beim umtopfen geschehen.
ein halbes jahr und eine kühle überwinterung bei ca. 15 grad später, sieht die junge sansevieria trifasciata “green hahnii” nun so aus:




