hallo , ich habe eine : sansevieria cylindrica geschenkt bekommen. sie hat 5 lange dünne “arme” die wie eine teufelskrallenhand aussehen, so gefächert…
nun habe ich die pflanze in einen größeren topf ohne loch! umgetopft, unten ein kiesbett, flies( damit das wasser nicht im topf stehen bleibt) und dann normale zimmerpflanzenblumenerde.
ist das so in ordnung? der topf hatte leider kein loch, ist ein beton topf….dann ist mir heute aufgefallen,dass die blume an den spitzen enden braun wird, nur ganz wenig.. woran kann das liegen?
ich giesse die blume nur einmal pro woche ganz wenig.. nur ein wasserglas 0,2
ist das richtig, oder kann ich mehr?danke für ihre antwort
viele grüsse
claudi
den topf ohne loch halte ich nicht für optimal, denn trotz kiesbett kann sich das wasser anstauen und auf die dauer zu wurzelfäule führen. besser wäre es auch, sie hätten kakteenerde verwendet. normale blumenerde geht zwar zur not, sie speichert das wasser aber länger und man muss vorsichtiger sein mit dem giessen.
was die wassermange betrifft, so ist diese abhängig von der grösse der pflanze, des topfs und von der temperatur.
ich verwende für meine sansevierien tontöpfe (mit loch). die pflanzen bilden sog. rhizome (unterirdische ausläufer), die einen plastiktopf durchaus “sprengen” können. substrate habe ich verschiedene im einsatz, zum teil handelsübliche kakteenerde oder selbstgemischt. die bestehen dann z. b. aus zwei teilen blumenerde und je einem teil sand und bimskies. anstatt bimskies können sie auch feinen aquarienkies oder seramis verwenden. (sukkulentenerde selbst mischen : sansevieria umtopfen)
vom frühjahr bis in den herbst giesse ich durchdringend. d. h., die sansevieria erhält soviel wasser, bis sich die erde damit vollgesogen hat. was in den untersetzer abläuft, wird nach einigen minuten entfernt. bis zur nächsten wassergabe darf die erde dann komplett austrocknen. das die trocken ist, erkennen sie am gewicht des topfs, wenn sie ihn anheben. denn direkt nach dem giessen ist er schwerer. bis sie ein gefühl dafür entwickelt haben, können sie das testen, wenn sie den finger in die erde stecken.
je kälter es ist, desto weniger wasser wird benötigt.
im winter giesse ich dann nur schlückchenweise, aber auch jetzt darf die erde zwischen den wassergaben austrocknen. sansevierien stammen aus trockengebieten, weniger ist da mehr.
die kleinen braunen blattspitzen sind normal, haben meine auch.
