sansevieria pflege

sansevieria umtopfen

das umtopfen von sansevierien ist nicht schwierig, kann sich aber bei älteren und grossen pflanzen als etwas unhandlich gestalten.

die vertreter der gattung sansevieria haben sukkulente eigenschaften und sind an die bedinungen in niederschlagsarmen gebieten bestens angepasst. das substrat sollte daher gut wasserdurchlässig sein. zur not tut es auch normale blumenerde, die speichert jedoch sehr viel wasser. so kann es sein, dass das substrat an der oberfläche bereits trocken ist, während weiter unten im topf noch genügend feuchtigkeit zur verfügung steht. wird dies nicht erkannt und erneut gegossen, kann das u. u. zu wurzelfäule führen, vor allem wenn die pflanzen während des winters kühler platziert sind.

die in bau- und supermärkten vertriebenen sansevierien sind oft in sehr grobfasriges, torfiges substrat gepflanzt (bild unten). dies dient der schnellen anzucht bis zur verkaufsreife, ist aber für eine längerfristige kultur eher suboptimal.

torfsubstrat

gut eignet sich handelsübliche kakteenerde. diese lässt sich übrigens ganz leicht selbst mischen, aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 2:1:1. anstatt der blumenerde kann auch lehmfreie gartenerde zum einsatz kommen.

sansevierien bilden sog. rhizome, das sind unterirdische ausläufer aus denen die triebe und wurzeln wachsen. aus diesem grund werden sie bei mir (fast) nur in tontöpfe gepflanzt, denn vor allem die grossen arten können einen plastiktopf durchaus sprengen, gelangt das rhizom bis zu dessen rand.

umgetopft werden kann auf zwei arten:

  • die wurzeln werden unter fliessendem wasser vollständig vom alten substrat befreit. oder,
  • es wird von der alten erde nur entfernt, was sich mit den fingern leicht und ohne die wurzeln zu verletzen lösen lässt. anschliessend wandert die sansevieria samt der resterde in einen grösseren topf und wird rundum mit neuer erde befüllt.

die erste methode verwende ich meist bei kleinen pflanzen oder torfigem substrat. die zweite eignet sich sehr gut für ältere pflanzen, die ein schon beachtliches wurzelwerk entwickelt haben.

zur drainage können ein paar grobe kieselsteine auf den topfboden gegeben werden. wird ein gut wasserdurchlässiges substrat verwendet, ist dies aber nicht zwingend notwendig. es kann aber hilfreich sein, wenn man gerne mal etwas wasser im untersetzer/übertopf vergisst.

die ersten acht wochen nach dem umtopfen muss nicht gedüngt werden.